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"SVP freut sich über ihr Spitzenergebnis"
Mit 52,11 Prozent auf europäischem Höchstniveau
Die Leitung der Südtiroler Volkspartei freut sich mit Herbert Dorfmann über seine erfolgreiche Wahl in das Europäische Parlament. „Die SVP ist mit einem Stimmenanteil von 52,11 Prozent die Südtiroler Wahlsiegerin der Europawahlen 2009“, erkläre SVP-Obmann Richard Theiner nach der Bewertung des Wahlergebnisses durch die Parteileitung am Montag. Die Parteileitung dankte den 117.685 Wählerinnen und Wähler in Südtirol für das Vertrauen.
„Es ist nicht selbstverständlich, ein so gutes Ergebnis nach Hause zu bringen“, erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung der Parteileitung. Für den Wahlerfolg ausschlaggebend seien der gute Kandidat, die sachliche Art, in der der Wahlkampf geführt wurde, sowie die überzeugenden Argumente ausschlaggebend gewesen. „Wir haben keine großen Versprechungen gemacht“, so Durnwalder, „sondern die Menschen davon überzeugt, wie ernst es uns um Europa ist.“
Parteiobmann Richard Theiner dankte auch den vielen SVP-Funktionärinnen und –Funktionären sowie den Mandatarinnen und Mandataren, die sich in den Wahlkampf eingebracht und den SVP-Spitzenkandidaten Herbert Dorfmann unterstützt haben, allen voran dem Bozner Bezirksobmann Christoph Perathoner, dem scheidenden EU-Parlamentarier Michl Ebner sowie Landeshauptmann Luis Durnwalder. „Auch der wieder wachsende Zusammenhalt in der Partei ist von den Wählerinnen und Wählern honoriert worden“, ist Theiner überzeugt. Es sei gelungen, vor allem in den Landgemeinden wieder an Stimmen zuzulegen und die Menschen von den Programmen der Südtiroler Volkspartei zu überzeugen.
Ein besonderer Dank der SVP-Leitung ging an die Freunde des PATT (Partito Autonomista Trentino Tirolese), denen es im Trentino gelungen sei, mit 13.903 SVP-Stimmen ein exzellentes Wahlergebnis einzufahren. Dieses wertete der Trentiner PATT-Landesrat Franco Panizza bei der Pressekonferenz als ein unmissverständliches Zeichen für die Autonomiepolitik Südtirols und des Trentino sowie für ein Europa der Regionen.
Auch der frisch gewählte EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann dankte allen Wählerinnen und Wählern sowie all jenen, die ihm auf seinem Weg in das Europa-Parlament begleitet haben. Dorfmann unterstrich bei der Gelegenheit die Bedeutung der SVP-Basiswahl im April, die es ermöglicht habe, den EU-Kandidaten auf eine breite Basis zu stellen.
SVP – landesweit im Plus
Im Vergleich zu den EU-Wahlen von 2004 konnte die SVP um 5,39 Prozentpunkte zulegen und zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Auf den Spitzenkandidaten Herbert Dorfmann entfielen 83.088 Stimmen. Im gesamten Wahlkreis Nord-Ost konnte die SVP 143.027 Stimmen und einen Zuwachs von 2,25 % erreichen. Davon entfielen im Trentino 13.903 (+ 3,01 %), im Friaul 4.366 (- 0,04 %), in Venetien 4.208 (- 0,15 %) und in der Emilia Romagna 2.333 (- 0,11 %) Stimmen auf das Edelweiß. Trotz gesunkener Wahlbeteiligung hat die SVP In absoluten Zahlen im Vergleich zu den EU-Wahlen 2004 sowohl in Südtirol als auch im Trentino an Stimmen zugelegt.
Der SVP ist es gelungen, in allen sieben Bezirken an Stimmen zuzulegen: im Bezirk Brixen um 10,04 %, im Vinschgau um 9,22 %, im Pustertal um 7 %, im Burggrafenamt um 5,01 %, im Unterland um 4,13 %, im Wipptal um 4,02 % und im Bezirk Bozen Stadt und Land um 3,83 %.
In 114 von 116 Gemeinden konnte die SVP zulegen. Die Gemeinden mit den größten SVP-Zugewinnen sind Feldthurns mit plus 21,85 %, Barbian mit plus 15,16 %, Waidbruck mit plus 14,58 % und Vahrn mit plus 12,61 %.
Aber auch in Südtirol ist die Wahlbeteiligung gesunken Im Vergleich zu den Nachbarregionen und –Staaten ist sie aber noch immer relativ hoch. In Südtirol gingen 62,93 % der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zur Wahl (2004 waren es noch 71,91 %).
Der neue SVP-Abgeordnete im EU-Parlament
Herbert Dorfmann steht für Erneuerung: Er ist bodenständig, kompetent, bringt internationale Erfahrung mit und hat besondere Kernkompetenzen im landwirtschaftlichen Bereich. Die 1.047 Vorzugsstimmen in seiner Heimatgemeinde Feldthurns beweisen, dass Dorfmann bereits als Bürgermeister eine enge Verbindung zu den Menschen und ihren Anliegen geknüpft und gepflegt hat.
Dorfmann wird in Brüssel und Straßburg nicht eine einzelne Interessengruppe vertreten, sondern hat den klaren Auftrag und Vertrauensbeweis bekommen, Sprachrohr für ALLE Südtirolerinnen und Südtiroler zu sein. Der SVP-Mandatar wird an einem Europa der Menschen und Völker mitbauen und eine unverzichtbaren Beitrag zur Gestaltung und zum Ausbau der Europaregion Tirol leisten.
Grund zur Freude
SVP-Obmann Richard Theiner und seine Stellvertreter/innen Paola Bioc Gasser, Thomas Widmann und Martha Stocker sehen in dem Wahlergebnis einen klaren Auftrag für die Zukunft. „Wir wollen gestärkt aus dieser Wahl hervorgehen“, so die Parteispitze und mit Optimismus und Zuversicht nun die Gemeinderatswahlen 2010 angehen. „Wir haben nun erneut den Beweis bekommen, wie wichtig Teamarbeit ist“, so Theiner, „und wir werden alles daran setzen, das in uns gesetzte Vertrauen auch in die Gemeinden mitnehmen.“
Im Bild (v.l.n.r.): PATT-Landesrat Franco Panizza, PATT-Präsident und SVP-Kandidat Walter Kaswalder, SVP-Obmannstellvertreterin Martha Stocker, Obmannstellvertreter Thomas Widmann, Obmannstellvertreterin Paola Bioc Gasser, der neu gewählte EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann, Parteiobmann Richard Theiner, Landeshauptmann Luis Durnwalder und SVP-Landessekretär Philipp Achammer
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Der Feldthurner Bürgermeister Herbert Dorfmann hat sich bei den Basiswahlen der SVP um die Kandidatur bei den Europawahlen durchgesetzt.
„25.674 Mitglieder, das sind 45,36 Prozent und deutlich mehr als wir uns zum Ziel gesetzt hatten, haben sich an der ersten landesweiten SVP-Basiswahl beteiligt“, freute sich Parteiobmann Elmar Pichler Rolle bei der Bekanntgabe des mit Spannung erwarteten Wahlergebnisses am Sonntagnachmittag.
Kopf-an-Kopf-Rennen mit Perathoner
Der 40-jährige Dorfmann konnte 10.791 Stimmen (42,28 Prozent) auf sich vereinen. Knapp hinter ihm kam der 36-jährige Rechtsanwalt und Bozner SVP-Bezirksobmann Christoph Perathoner mit 9.416 Stimmen (36,90 Prozent) auf Platz zwei.
Kofler und Pamer abgeschlagen
3.315 Stimmen (12,99 Prozent) entfielen auf den ehemaligen Senator Alois Kofler. Rosmarie Pamer erreichte 1.880 Stimmen (7,37 Prozent) und somit Platz vier. 118 Stimmen (0,46 Prozent) entfielen auf andere Namen. Zudem wurden 80 weiße Stimmen (0,31 Prozent) abgegeben, 74 (0,29 Prozent) waren ungültig.
Die parteiinternen Abstimmungen in den Bezirken hatte noch Perathoner mit 766 Stimmen vor Dorfmann (580), Pamer (314) und Kofler (206) gewonnen.
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